EZB-Studie sieht Regulierungsvorteil für besicherte Bankfinanzierung
Ein EZB-Occasional-Paper schätzt die regulatorischen Kosten unbesicherter Interbankenkredite deutlich höher ein als bei Repo-Geschäften mit hochwertigen Sicherheiten. Das könnte beeinflussen, wie Banken Reserven verteilen.
Ereignis-/Datenzeitraum: 2026-10-19
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Ein Occasional Paper der EZB von Emmanuel Faïk und Olivier Vergote untersucht, wie die Basel-III-Anforderungen an Kapital, Liquidität und Verschuldungsgrad kurzfristige Interbankgeschäfte im Euroraum beeinflussen. Die stilisierten Schätzungen beziffern die regulatorischen Kosten unbesicherter Interbankenkredite im zweiten Halbjahr 2025 auf etwa 35 Basispunkte für Kreditgeber und 15 Basispunkte für Kreditnehmer. Bei besicherten Geschäften wie Repos mit hochwertigen Sicherheiten lagen sie üblicherweise unter 10 Basispunkten.
Die Autoren erklären, dass diese Unterschiede Anreize zugunsten besicherter Geschäfte schaffen und Repo-Märkte bei sinkenden Zentralbankreserven ein wichtiger Kanal zur Umverteilung bleiben dürften. Sie betonen, dass es sich um stilisierte Schätzungen und nicht um bankindividuelle Messwerte handelt. Das Papier hält außerdem fest, dass die Ansichten den Autoren gehören und nicht notwendigerweise die EZB wiedergeben.
Daten
Quellenereignis
Zeitleisteneintrag zur Quellenmeldung oder Veröffentlichung.
- · eingetreten
Veröffentlichung des EZB-Occasional-Papers 401
Das Papier enthält stilisierte Schätzungen regulatorischer Kosten an kurzfristigen Geldmärkten im Euroraum.
Methodik
Datum und Beschreibung stammen aus der zitierten Primärquelle; zusätzliche Werte wurden nicht berechnet.
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