Cipollone wirbt bei Banken für Mitarbeit an tokenisierter Finanzwelt
Piero Cipollone erklärte, der Abwicklungsdienst Pontes des Eurosystems sei in Betrieb, und erläuterte, wie Banken die Appia-Initiative und Standards für tokenisierte Finanzmärkte mitgestalten können.
Ereignis-/Datenzeitraum: 2026-10-21
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Piero Cipollone, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, sagte, dass Transaktionen mit Distributed-Ledger-Technologie seit dem Start von Pontes am 21. September in Euro-Zentralbankgeld abgewickelt werden können. In einer Präsentation vor dem italienischen Bankenverband am 21. Oktober verwies er außerdem darauf, dass bestimmte DLT-basierte Vermögenswerte, die seit März 2026 in Zentralverwahrern ausgegeben wurden, als zulässige Sicherheiten für Kreditgeschäfte des Eurosystems mobilisiert werden können.
Cipollone beschrieb Appia als Weg, gemeinsam mit Marktteilnehmern ein integriertes Ökosystem für tokenisierte Finanzdienstleistungen zu entwickeln. Die EZB-Präsentation nennt die Appia-Kontaktgruppe, gemeinsame Arbeiten an europäischen Standards, öffentliche Konsultationen und Fokusveranstaltungen als Beteiligungsmöglichkeiten. Ab 2027 sollen Marktteilnehmer zu praktischen Arbeiten und zur gemeinsamen Ausgestaltung eines bis 2028 geplanten Appia-Konzepts eingeladen werden. Dies sind Programmpläne, keine gemessenen Ergebnisse.
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Präsentation Cipollones vor dem italienischen Bankenverband
Das EZB-Direktoriumsmitglied erläuterte den Stand von Pontes und die geplante Beteiligung an Appia.
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