Landwirtschaft / WELT

Uganda beschreibt dürrefestes Saatgut und Bewässerungsmaßnahmen für Landwirte

Auf einer Agrarmesse erläuterte eine ugandische Beamtin die Förderung früh reifender Sorten von Mais, Hirse und Sorghum, ein noch auf Finanzierung wartendes Bewässerungsprojekt sowie bestehende Programme zur Aufteilung der Ausrüstungskosten.

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Konzeptionelle Darstellung von Feldern, Boden- und Bewässerungsdaten.Illustration
Symbolische Illustration

Ugandas Landwirtschaftsministerium fördert früh reifende und dürretolerante Pflanzen und baut zugleich die Bewässerung aus, sagte Mary Teddy Asio, stellvertretende Kommissarin für Saatgutinspektion und -zertifizierung. Sie sprach auf der Agrarwirtschaftsmesse der Zentralregion 2026. Nile Post veröffentlichte ihre Aussagen am 25. Oktober. Die Messe, gemeinsam mit dem Ostafrikanischen Getreiderat und dem International Institute of Tropical Agriculture (IITA) veranstaltet, endete am Vortag an der Sendusu-Station des IITA im Distrikt Wakiso.

Asio sagte, IITA und die Nationale Organisation für Agrarforschung (NARO) hätten Sorten von Mais, Hirse und Sorghum entwickelt, die auf Ertrag bei wenig Regen oder frühe Reife getestet worden seien und die das Ministerium im Rahmen seines Programms für klimaintelligente Landwirtschaft fördere. Sie sagte, viele davon seien nach Karamoja gegeben worden, weil sie schnell reifen und wenig Wasser benötigen. Der Bericht nennt weder Sortennamen noch Versuchserträge; die Aussagen beschreiben daher die Ausrichtung des Programms und kein gemessenes Ernteergebnis.

Der Zugang zu Wasser ist ein weiterer Teil der Reaktion. Asio sagte, das Ministerium entwickle ein nationales Bewässerungsprojekt, das landesweit ausgerollt werden könne, sofern das Finanzministerium Mittel bereitstelle. Das ist ein bedingter Plan und kein finanziertes nationales Installationsprogramm. Sie beschrieb außerdem frühere kleinere Ausrüstungsprogramme, bei denen Landwirte 20 % der Bewässerungsausrüstungskosten und der Staat 80 % zahlten; das Ministerium räumte ein, dass diese Programme nicht alle Distrikte erreicht hätten. Laut Asio stellte das von der Weltbank finanzierte Uganda-Climate-Smart-Projekt Landwirten ebenfalls kostenlose Bewässerungssysteme bereit.

Die Beamtin verknüpfte den Zugang zu Saatgut mit der Kontrolle des Pflanzmaterials. Sie sagte, Ugandas Gesetze zu Saatgut und Pflanzensorten würden durch den Nationalen Saatgutzertifizierungsdienst umgesetzt. Ein Regelungsweg schreibt die Zertifizierung von Sorten vor; ein anderer erlaubt Saatgut mit Qualitätserklärung, ein weniger strenges System, bei dem Landwirte Saatgut anhand von Merkmalen wie Krankheitsresistenz und Ertrag auswählen. Landwirte könnten zudem ältere Sorten weiterverwenden, die sie als widerstandsfähig gegen Schädlinge, Krankheiten und Dürre erlebt hätten.

Asio sagte, Traktoren und andere Maschinen seien für viele Kleinbauern weiterhin unerschwinglich; deshalb fördere das Ministerium Gruppenlösungen zur gemeinsamen Nutzung. Beamte baten Finanzinstitute um angemessene tilgungsfreie Zeiten, zugleich müssten Landwirte in Dünger, Pestizide und Qualitätssaatgut investieren. Sie bezeichnete Zinssätze von 12 % als weiterhin hoch und sagte, diese würden von Kreditgebern und Marktbedingungen bestimmt. Öffentlich-private Vereinbarungen, etwa Sicherheiten durch Entwicklungspartner oder eine Rückzahlung von Betriebsmitteln nach der Ernte, hätten einigen Landwirten den Kreditzugang erleichtert.

IITA-Ländervertreter George Mahuku beschrieb die Arbeit des Instituts in Pflanzenzüchtung, Biokohle, Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit und Bewässerung. In Uganda konzentriere sich IITA vor allem auf Maniok, Banane und Soja sowie gemeinsam mit NARO auf Mais. Das gemeinsam entwickelte biologische Mittel Aflasafe gegen Aflatoxin sei zur Vermarktung an NARO Holdings übergeben worden. Die Bananenzüchterin Violet Akech sagte, das Institut ergänze bei bekannten lokalen Sorten wie Nakitembe und Mpologoma die Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge, Krankheiten und Dürre und erhalte einheimische Sorten in Feld- und Laborsammlungen.

Daten

Tabelle

Kostenanteile für Ausrüstung in früheren kleinen Bewässerungsprogrammen Ugandas

Kostenanteile früherer kleiner Bewässerungsausrüstungsprogramme laut der Landwirtschaftsbeamtin Mary Teddy Asio.

Landwirte20
Staat80
Methodik

Die Tabelle zeigt die von Asio beschriebene Kostenaufteilung früherer kleiner Bewässerungsausrüstungsprogramme: Landwirte zahlten 20 %, der Staat übernahm 80 % der Ausrüstungskosten. Die Anteile beziehen sich auf diese früheren Programme, nicht auf das geplante nationale Bewässerungsprojekt.

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    • Explicit preserved editorial country/region; no city or national centroid inferrednilepost.co.ug ↗
Taxonomieversion: IPTC Media Topics 2026-Q2

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