Sicherheit / WELT

Frankreich beschlagnahmt bei Ermittlungen zu Weinetikettenbetrug Vermögen von über 1,8 Millionen Euro

Die französische Gendarmerie berichtet, Ermittlungen zu Wein mit falscher Châteauneuf-du-Pape-Angabe hätten zur Beschlagnahme von Vermögenswerten von mehr als 1,8 Millionen Euro geführt.

Die Quelle nennt kein Ereignisdatum; angezeigt wird der Zeitraum der Quellenprüfung.

Nach Angaben der französischen Gendarmerie wird gegen einen Erzeuger im Département Hérault ermittelt, weil er Wein unter der geschützten Herkunftsbezeichnung Châteauneuf-du-Pape vermarktet und dabei dessen tatsächliche Herkunft verschleiert haben soll. Der Erzeuger kam im März 2026 in Polizeigewahrsam. Laut Gendarmerie räumte der Geschäftsführer der Produktions- und Handelsfirmen die in den Ermittlungen beschriebenen Taten ein; ein Vermittler habe versucht, seine Beteiligung herunterzuspielen.

Die Ermittler beschlagnahmten nach dem Bericht vor kurzem Vermögenswerte aus Straftaten im Wert von mehr als 1,8 Millionen Euro. Dazu zählen ein auf 1,6 Millionen Euro geschätztes Chalet in Megève und Finanzanlagen von mehr als 220.000 Euro. Der Fall soll demnächst vor dem Tribunal judiciaire in Béziers verhandelt werden; ein Termin wird nicht genannt.

Daten

Tabelle

Im Ermittlungsverfahren beschlagnahmte Vermögenswerte

Gemeldete Werte zweier im Gendinfo-Bericht vom 17. Oktober 2026 genannter Vermögenswerte.

Chalet in Megève1.6Geschätzter Wert
Beschlagnahmte Finanzanlagen0.22Mehr als der angegebene Wert
Methodik

Die Quelle nennt Eurobeträge in Millionen und Tausenden. Hier sind beide in Millionen Euro angegeben (1 Million Euro = 1.000.000 Euro). Die Kennzeichnungen als Schätzung beziehungsweise Untergrenze stehen in einer separaten Spalte; die beiden Einzelposten sind nicht mit dem gemeldeten Gesamtwert der beschlagnahmten Vermögenswerte von mehr als 1,8 Millionen Euro gleichzusetzen.

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