Umwelt / WELT

FAO schlägt vor COP17 fünf Biodiversitätsindikatoren vor

Die Vorschläge betreffen forstliche und aquatische genetische Ressourcen; COP17 entscheidet über ihre Aufnahme.

Am 9. Oktober stellte die FAO vor der COP17 des Übereinkommens über die biologische Vielfalt fünf ergänzende Indikatoren vor, die in das Überwachungssystem des Kunming-Montreal-Rahmens aufgenommen werden könnten. Sie betreffen genetische Vielfalt gemäß Ziel 4 und invasive gebietsfremde Arten gemäß Ziel 6; zudem können sie Informationen zu Ziel 10 über Aquakultur und Forstwirtschaft liefern.

Die Vorschläge stützen sich auf Länderinformationen, die Regierungen an die FAO-Systeme AquaGRIS und SilvaGRIS übermitteln, und sollen bestehende Berichte nutzbar machen. Die für Oktober angesetzte COP17 entscheidet über eine Aufnahme; die FAO bezeichnet die Indikatoren als Vorschläge, nicht als bereits angenommen.

Daten

Zeitleiste

Die fünf vorgeschlagenen Indikatoren

Zusammenfassung der fünf FAO-Vorschläge für die Ziele 4 und 6.

  1. · eingetreten

    Ziel 4: genetische Vielfalt

    In-situ-Erhaltung holziger Arten; Ex-situ-Erhaltung aquatischer Ressourcen; Schutz wilder Verwandter von Aquakulturarten; Verlust gezüchteter aquatischer Formen.

  2. · eingetreten

    Ziel 6: invasive gebietsfremde Arten

    Umfang gebietsfremder Aquakulturarten, die Risiken für die heimische Biodiversität bergen.

Methodik

Indikatoren nach der FAO-Tabelle zusammengefasst; ihre Aufnahme hängt von der COP17-Entscheidung ab.

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