Sicherheit / WELT

Bundespolizei ermittelt wegen Goldabbaus nahe dem indigenen Gebiet der Kayapó

Die Polizei nahm an einem Standort im Bundesstaat Pará sechs Personen fest und beschlagnahmte zwei Bagger; der Verdacht auf Zwangsarbeit wird weiter untersucht.

Die brasilianische Bundespolizei ging am 5. Oktober gegen einen illegalen Bergbaustandort auf einem ländlichen Grundstück nahe dem indigenen Gebiet der Kayapó in Tucumã im Bundesstaat Pará vor. Laut Polizeiangaben war die Mine in Betrieb; sechs Personen wurden auf frischer Tat festgenommen.

Die Einsatzkräfte beschlagnahmten zwei Hydraulikbagger, zwei Motoren und zwei Mobiltelefone. Nach Angaben der Polizei könnten die Bedingungen in einer Unterkunft für Arbeiter auf entwürdigende Behandlung hindeuten, die Zwangsarbeit darstellen würde. Die Ermittler versuchen, die Verantwortlichen für die Mine und den Goldkäufer zu identifizieren. Der Vorwurf wird noch untersucht und ist keine abschließende Feststellung.

Daten

Kennzahlen

Polizeieinsatz in Tucumã

Von der Bundespolizei gemeldete Zahlen zum Einsatz am 5. Oktober.

Auf frischer Tat festgenommene Personen
6 people
2026-10-05 · Beobachtet
Hydraulikbagger
2 vehicles
2026-10-05 · Beobachtet
Motoren
2 count
2026-10-05 · Beobachtet
Methodik

Die Zahlen zu Beschlagnahmungen und Festnahmen stammen von der Polizei; der Hinweis auf Zwangsarbeit ist ein Ermittlungsverdacht.

Aktualisiert:

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