Umwelt / WELT

CEMADEN bewertet Hochwasser- und Erdrutschrisiken in Teilen Brasiliens als hoch oder mittel

Eine Einschätzung vom 17. Oktober stufte das hydrologische Risiko nahe Uruguaiana wegen einer Hochwasserwelle im Uruguay-Becken als hoch ein; für Teile des Südostens galten Risiken als mittel.

Brasiliens Nationales Zentrum für die Überwachung und Frühwarnung von Naturkatastrophen (CEMADEN) bewertete die Wahrscheinlichkeit anhaltender hydrologischer Ereignisse in der Zwischenregion Uruguaiana im Bundesstaat Rio Grande do Sul als hoch. Die Einschätzung wurde am Morgen des 17. Oktober 2026 veröffentlicht. Eine Hochwasserwelle im Einzugsgebiet des Uruguay könne Überschwemmungen am Hauptfluss und seinen Nebenflüssen fortsetzen oder neu auslösen.

Für bestimmte Regionen in São Paulo, Rio de Janeiro, Minas Gerais und Espírito Santo stufte die Einschätzung das hydrologische Risiko wegen vorhergesagten Regens am Tag als mittel ein; Schauer könnten Abfluss und Überflutungen auch in kleinen Einzugsgebieten verursachen. Auch das Erdrutschrisiko galt in einigen dieser Gebiete als mittel. Genannt wurden Niederschläge der vorangegangenen 24 Stunden, lokale Anfälligkeit und die Regenprognose. Es handelt sich um Risikoeinschätzungen, nicht um Meldungen eingetretener Ereignisse oder gemessener Schäden.

Daten

Tabelle

Regionale geo-hydrologische Risikoeinstufungen

Risikokategorien, die CEMADEN für den 17. Oktober 2026 prognostizierte; die Regionen folgen dem Bulletin.

HydrologischZwischenregion Uruguaiana, Rio Grande do SulHoch
HydrologischSão Paulo und São José dos Campos (SP); Rio de Janeiro, Volta Redonda-Barra Mansa, Petrópolis und Campos dos Goytacazes (RJ); Pouso Alegre und Juiz de Fora (MG); sowie der Süden von Espírito SantoMittel
Geologische MassenbewegungSão Paulo und São José dos Campos (SP); Rio de Janeiro und Petrópolis (RJ); Juiz de Fora (MG); Cachoeiro do Itapemirim, São Mateus und Vitória (ES)Mittel
Methodik

Übertragung qualitativer Kategorien aus dem Bulletin; Wahrscheinlichkeiten oder Koordinaten wurden nicht abgeleitet. Ein prognostiziertes Risiko belegt kein Ereignis.

Aktualisiert:

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