Gesundheit / WELT

WHO: Bevölkerung ab 60 Jahren dürfte bis 2050 auf 2,1 Milliarden steigen

Der Zwischenbericht zur UN-Dekade stellt Fortschritte in der Alterungspolitik fest, zugleich aber anhaltende Finanzierungslücken in der Langzeitpflege und bei Datensystemen.

Konzeptionelle Darstellung von öffentlicher Gesundheit, Forschung und vernetzten Daten.Illustration
Symbolische Illustration

In einem für die UN-Generalversammlung erstellten Zwischenbericht erklärt die WHO, dass die Weltbevölkerung ab 60 Jahren 2020 eine Milliarde überschritten habe und bis 2050 voraussichtlich 2,1 Milliarden erreichen werde. Letzteres ist eine Prognose und keine künftige Volkszählung.

Dem Bericht zufolge stieg der Anteil der Länder mit Rechtsvorschriften gegen Altersdiskriminierung von 44,5 Prozent im Jahr 2018 auf 57,7 Prozent in der aktuellen Bewertung. Dagegen sank der Anteil der Länder, die aktive Foren mit mehreren Interessengruppen zum Thema Alterung meldeten, von 53,1 Prozent im Jahr 2020 auf 43,3 Prozent in der aktuellen Bewertung.

Die WHO berichtet, dass 33,8 Prozent der berichtenden Länder nur wenige oder gar keine zweckgebundenen Mittel für die Langzeitpflege haben, während lediglich 22,7 Prozent die Gesundheit älterer Menschen im Zeitverlauf verfolgen können. Diese Indikatoren beruhen auf Länderberichten und sind von der globalen Bevölkerungsprognose getrennt.

Daten

Kennzahlen

Bevölkerungsprognose

Weltbevölkerung im Alter von 60 Jahren und darüber.

Bevölkerung ab 60 Jahren (Milliarden), Schwellenwert
≥1 billion
2020 · Schätzung
Prognostizierte Bevölkerung ab 60 Jahren
2,1 billion
2050 · Prognose
Methodik

Die Angabe für 2020 ist ein Schwellenwert („mehr als eine Milliarde“); der Wert für 2050 ist eine Prognose der WHO.

Aktualisiert:

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