Energie / WELT

Westinghouse plant rund eine Milliarde Dollar teure Kernbrennstofffabrik in South Carolina

Das Unternehmen will rund eine Milliarde Dollar in eine neue LEU+-Brennstofffabrik am Standort Columbia investieren; der Betrieb soll 2030 beginnen.

Konzeptionelle Darstellung von Kernstrom und Netzanschlüssen.Illustration
Symbolische Illustration

Westinghouse kündigte am 21. Oktober einen Investitionsplan von rund einer Milliarde Dollar für eine neue Fabrik für niedrig angereicherten Uran-Brennstoff plus (LEU+) am Standort Columbia in Hopkins, South Carolina, an. Der Bau läuft; der Betrieb soll nach Unternehmensangaben 2030 beginnen. Das Projekt sei die erste US-Brennstofffabrik im Flottenmaßstab seit mehr als 50 Jahren.

Die Fabrik soll auf dem bestehenden Columbia-Gelände entstehen, auf dem Westinghouse mehr als 1.200 Beschäftigte angibt. Eine vom Unternehmen gemeinsam mit Forschenden der Darla Moore School of Business der University of South Carolina beauftragte Studie prognostiziert über zehn Jahre einen positiven wirtschaftlichen Effekt von 4,9 Milliarden Dollar für den Bundesstaat. Dies ist eine Studienprognose, kein beobachtetes Ergebnis.

Daten

Tabelle

Investition und Schätzung der beauftragten Studie

Angekündigte Investition und Zehnjahresprognose aus einer vom Unternehmen beauftragten Studie.

Geplante Fabrikinvestition1
Prognostizierte Zehnjahreswirkung in South Carolina4.9
Methodik

Beträge laut Westinghouse. Die wirtschaftliche Wirkung ist eine Prognose aus einer beauftragten Studie, kein realisierter Umsatz.

Aktualisiert:

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