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Etwa ein Achtel der Plastikpellets könnte sechs Wochen nach dem Austritt noch im Tyne-Ästuar gewesen sein

Ein Modell der Universität Newcastle zu Gezeiten, Flussabfluss, Wind und Wellen schätzte für den 30. August rund 2,2 Tonnen im Ästuar.

Bei einer Schiffskollision im Hafen von Tyne gelangten am 19. Juli 2026 schätzungsweise 17 Tonnen oder rund 850 Millionen kleine Plastikpellets in den Fluss. Eine am 12. Oktober veröffentlichte Modellierungsaktualisierung der Universität Newcastle schätzte, dass nach Berücksichtigung der Bergung durch Reinigungsteams am 30. August noch etwa 2,2 Tonnen, ungefähr ein Achtel der Menge, im Ästuar gewesen sein könnten.

Das Team modellierte den gezeitenbeeinflussten Tyne und die angrenzende Nordsee, bildete Gezeiten, Flussabfluss, Wind und Wellen ab und verfolgte 10.000 virtuelle Partikel vom Austrittsort aus. Die Universität bezeichnete die Ergebnisse für das Ästuar als belastbarer; die Wege auf See seien unsicherer und von Modellannahmen abhängig. Hohe Abflüsse im Herbst und Winter könnten verbliebene Pellets flussabwärts bewegen; direkte Feldmessungen sollen das Modell künftig prüfen.

Daten

Tabelle

Umfang des Tyne-Austrittsmodells und gemeldete Schätzung

Die Tabelle fasst die Modellszenarien der Universität und deren Unsicherheitsgrenzen zusammen.

Am 30. August könnten etwa 2,2 Tonnen im Ästuar verblieben sein2.2-Modellschätzung nach Berücksichtigung der Reinigung; ungefähr ein Achtel der ursprünglichen Menge, keine direkte Zählung.
10.000 virtuelle Partikel verfolgt-10000Im Modell zum Zeitpunkt und am Ort des Austritts freigesetzte Partikel; die Wege auf See hingen vom Szenario ab.
Methodik

Die Tabelle gibt Modellbeschreibung und Ergebnisse aus der Mitteilung der Universität Newcastle vom 12. Oktober 2026 wieder. Das Modell berücksichtigt Gezeiten, Flussabfluss, Wind und Wellen; die Sicherheit unterscheidet sich zwischen Ästuarbefunden und Szenarien auf See. Die Werte sind Schätzungen der Studie, keine direkte Zählung.

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