Wissenschaft / WELT

Neutronenstudie richtet magnetische Orientierungen in altermagnetischem MnTe-Kristall aus

Forschende unter Leitung des Forschungszentrums Jülich untersuchten einen α-MnTe-Einkristall mit Neutronenbeugung. Ein Magnetfeld in der Ebene richtete die Orientierungsdomänen nahe zwei Tesla weitgehend aus; laut Team belegt dies jedoch keinen vollständig eindomänigen Zustand.

Die verschiedenen Orientierungen der magnetischen Momente in der Ebene von α-MnTe beeinflussen die Symmetrie des Materials und mögliche Messantworten. Die Forschenden führten Einkristall-Neutronenbeugung mit einem Feld entlang [−1,1,0] durch; ausgewählte magnetische Reflexintensitäten änderten sich bis etwa 2 T und sättigten danach.

Eine eingeschränkte Verfeinerung von 61 nuklearen und magnetischen Reflexen bei 2 Kelvin und 2 Tesla deutete darauf hin, dass das Feld die Orientierung [1,1,0] begünstigt; die Domänenanteile lagen bei 0,97:0,03(5):0. Da die feldfreie Probe mehrere Orientierungen aufwies, beschreibt der Beitrag den Zustand als nahezu einheitlich orientiert; Antiphasendomänen lassen sich damit nicht unterscheiden.

Daten

Tabelle

Berichtetes Studienergebnis

Zahl der Reflexe zur Verfeinerung der feldpräparierten magnetischen Struktur aus Einkristall-Neutronenbeugung.

Reflexe für die Strukturverfeinerung bei 2 K und 2 T61Zahl der Reflexe zur Verfeinerung der feldpräparierten magnetischen Struktur aus Einkristall-Neutronenbeugung.
Methodik

Die eingeschränkte Verfeinerung des Jülicher Teams nutzte 61 nukleare und magnetische Reflexe bei 2 K und 2 T. Die Ausrichtung sättigte nahe 2 T; die Autoren bezeichnen den Zustand nicht als vollständig eindomänig.

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