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Krankenhaus Bari und Edison Next stellen Plattform zur Verknüpfung von Gebäudedaten und Energie vor

eCore startete im Pavillon Asclepios und soll schrittweise auf den Klinikkomplex ausgeweitet werden; das erste BIM-Modell umfasst etwa 49.000 m² auf acht Etagen.

Konzeptionelle Darstellung von Technologie, Prozessoren und verbundenen Informationen.Illustration
Symbolische Illustration

Das Policlinico di Bari und Edison Next haben eCore vorgestellt, eine digitale Plattform, die Gebäudedaten, Instandhaltung, Energieverbrauch und Flächenmanagement im Krankenhaus verknüpfen soll. Das Krankenhaus präsentierte das Projekt am 22. Oktober beim Forum PA Sanità in Rom; Edison veröffentlichte Einzelheiten am 23. Oktober. Die erste Phase betrifft den Pavillon Asclepios; eine schrittweise Ausweitung auf weitere Gebäude und das Kinderkrankenhaus Giovanni XXIII ist vorgesehen.

Begonnen wurde mit Laserscans, um nach der BIM-Methode ein Gebäudedatenmodell zu erstellen. Das erste Modell umfasst den Pavillon Asclepios mit etwa 49.000 Quadratmetern auf acht Etagen. Die digitale Darstellung verknüpft physische Gebäudeelemente mit Standorten, technischen Merkmalen und Instandhaltungsinformationen. Die Plattform verbindet das Modell mit dem FM Portal des Krankenhauses, dem bestehenden System für das Instandhaltungsmanagement.

Mithilfe von QR-Codes oder NFC-Kennzeichnungen für Räume können Beschäftigte verfügbare Gebäudeinformationen abrufen, ausgeführte Arbeiten erfassen und die Gebäudedatenbank aktualisieren. Edison Next und das Krankenhaus erklären, dies solle die Rückverfolgbarkeit der Instandhaltung verbessern und Gebäudeunterlagen aktuell halten. Die Plattform verknüpft Infrastrukturdaten mit Einsätzen vor Ort und ermöglicht, Instandhaltungshistorien gemeinsam mit technischen Informationen zu Räumen und Anlagen zu betrachten.

Das breitere System soll die Überwachung von Energieverbrauch und Innenraumklima mit dem Gebäudebetrieb verbinden. Laut Edison Next kann eCore Energiemanagementsysteme einbinden, bei der Erkennung von Auffälligkeiten helfen und die Planung von Instandhaltung und Geräteaustausch unterstützen. Krankenhausverantwortliche erklärten, bessere Informationen zu Räumen könnten die Organisation der Abläufe erleichtern; die Verknüpfung mit Kostenkontrolle könne technische und energetische Ausgaben bei Investitionsentscheidungen transparenter machen.

Die Plattform ist Teil eines umfassenderen integrierten Technologie- und Energiedienstleistungsvertrags zwischen Edison Next und dem Krankenhaus. Das Programm umfasst Betrieb und Wartung technischer Anlagen sowie einen Plan für energetische und anlagentechnische Verbesserungen. Die Mitteilung nennt das kürzlich eingeweihte Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungswerk, das für 40 Prozent des jährlichen Strombedarfs, 50 Prozent des winterlichen Wärmebedarfs und ein Drittel des sommerlichen Kühlbedarfs ausgelegt ist. Dies sind Auslegungsanteile, keine durch eCore gemessenen Einsparungen.

Weitere genannte Arbeiten sind ein Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungswerk für das Kinderkrankenhaus Giovanni XXIII, die Erneuerung von 16 Mittelspannungs-Schaltanlagen und zwei Photovoltaikanlagen mit zusammen 150 Kilowatt Leistung. eCore soll von Asclepios schrittweise auf weitere Pavillons und Giovanni XXIII ausgeweitet werden und insgesamt mehr als 320.000 Quadratmeter umfassen. Edison beschreibt eine stufenweise Erweiterung, keine bereits abgeschlossene Einführung im gesamten Komplex.

Die geplante Nutzung der Gebäudedaten ist operativ: Instandhaltungsprotokolle mit Anlageninformationen verbinden, vertragliche Servicelevel verfolgen und Erneuerungen nach Zustand der Ausrüstung planen. Das kann Facility-Teams bei der Koordination von Arbeiten in komplexen Klinikgebäuden unterstützen. Die Mitteilung nennt weder einen Energieverbrauch als Ausgangswert noch gemessene Einsparungen, Reaktionszeiten bei Wartung oder einen quantifizierten Einfluss auf die Patientenversorgung. Kontinuität der Versorgung ist das erklärte Ziel, kein gemessenes Ergebnis.

eCore verbindet ein digitales Gebäudemodell mit Wartungs- und Energiemanagementdaten eines Krankenhauscampus. In der ersten Phase wird Asclepios detailliert modelliert und an bestehende FM-Abläufe angeschlossen; danach soll die Plattform weitere Gebäude erfassen. Der Nutzen hängt von Qualität und Aktualisierung der Daten, Integration in den Klinikbetrieb und dem schrittweisen Ausbau ab. Die Quelle nennt Umfang und technische Anlagen, aber weder Gesamtbudget noch Abschlussdatum für den gesamten Campus.

Daten

Kennzahlen

Gebäudemodell des Pavillons Asclepios

Fläche und Etagen des ersten BIM-Modells laut Edison und Policlinico di Bari.

Fläche
≈49.000 square metres
2026-10-22 · Beobachtet
Etagen
8 storeys
2026-10-22 · Beobachtet
Methodik

Die Quelle nennt etwa 49.000 m² auf acht Etagen.

Aktualisiert:

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