Bank of England belässt Leitzins bei 3,75 %; Abstimmung 6 zu 3
Drei Mitglieder sprachen sich für eine Erhöhung aus; die Bank verwies auf den Beitrag der Energiepreise zur Inflation im August.
Ereignis-/Datenzeitraum: 2026-09-17
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Der geldpolitische Ausschuss der Bank of England stimmte bei seiner am 16. September beendeten Sitzung mit 6 zu 3 Stimmen dafür, den Leitzins bei 3,75 % zu belassen. Drei Mitglieder bevorzugten eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 4 %.
Für August meldete die Bank eine Verbraucherpreisinflation von 3,1 % und erklärte, der anhaltende Konflikt im Nahen Osten habe die Preise für Rohöl und verarbeitete Energie nach oben getrieben. Direkte Energieeffekte, überwiegend Kraftstoffe, machten nach ihrer Schätzung etwa 0,7 Prozentpunkte der Lücke von 1,1 Punkten zwischen Inflation und dem Ziel von 2 % aus.
Die Dienstleistungsinflation lag im August bei 3,4 %, nach 4,5 % im März. Der Ausschuss sah bislang wenig Anzeichen für erhebliche Zweitrundeneffekte bei Preis- und Lohnfestsetzungen, erklärte aber, das Risiko könne bei anhaltend hohen Energiepreisen wachsen. Die geldpolitische Haltung werde von Ausmaß und Dauer des Schocks sowie seiner Übertragung auf die Wirtschaft abhängen.
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